Feuchter
Baugrund & Drückendes Wasser?
Die Lastfälle nach DIN 18 195
Vor der Auswahl des richtigen Abdichtungssystems muss die
Art der zu erwartenden Wasser-beanspruchung des Baugrundes
ermittelt werden. Erst diese richtige Zuordnung führt zu
einer funktionsfähigen Bauwerksabdichtung.
Die DIN 18 195 differenziert die Beanspruchungen in 4
Lastfälle.
Lastfall 1 – Bodenfeuchte Die „klassische“ Bodenfeuchte ist im Erdreich gebundenes Wasser. Die Bodenfeuchte ist durch Kapillarkräfte immer im Boden vorhanden und als Mindestbeanspruchung an die Bauwerksabdichtung zu werten. Dieser Lastfall darf nur angenommen werden, wenn der Boden bis unter die Fundamentsohle aus nicht bindigem Material (Sand, Splitt, Kies) besteht und das Regenwasser bis zum Grundwasserstand versickern kann ohne jedoch einen hydrostatischen Druck auf die Abdichtung herbeizuführen. Ebengleiches gilt für nachträglich eingebrachtes Verfüllmaterial in der Baugrube. |
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Lastfall 2 – Nichtstauendes Sickerwasser
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Lastfall 3 – Zeitweise aufstauendes Sickerwasser
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Lastfall 4 – Von außen drückendes Wasser
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